Fachgespräch: Darf Ihr Mieter das – oder geht es zu weit?

Nutzungskonflikte und Grenzfälle des Mietgebrauchs

Lärm, Küchendüfte, allabendliches Musizieren, Streiten, Türenknallen und Trampeln: Wohnen bringt Nutzungskonflikte en masse mit sich und wirft für Sie tagtäglich immer wieder mietrechtliche Fragen auf:Dürfen Ihre Mieter das eigentlich und wo sind die Grenzen des Mietgebrauchs? Worum geht es z.B.?

  • Geschäftsmodell Untervermietung: Mieterinteressen, Informationspflichten, Vermieterrisiken? Sonderregeln für Genossenschaften?
  • Die Wohnung als Müllcontainer: Welche Fallgruppen gibt es bei Messies? Welche sind kündigungsrelevant? Was ist zu beachten?
  • Grün-Rot-gestreifte Wände, Böhrlöcher und Dübel: Welche „Verschönerungen“ muss Ihr Mieter - spätestens beim Auszug - wieder in Ordnung bringen?
  • Hundegebell, Tierzucht und Taubenfütterung: Was zählt noch zum normalen Wohnungsgebrauch?
  • Zigarettengestank und Lüften: Gehört Rauchen zum Mietgebrauch? Darf der genervte Nachbar mindern? Was kann und muss der Vermieter tun?
  • Brüllende Kinder, schreiende Eltern – was müssen Nachbarn und Vermieter hinnehmen? Wo sind die Grenzen nach der neuen BGH-Rechtsprechung?
  • Tag und Nacht aktiv: Wann und wie lange darf der Mieter waschen, Klavier spielen, duschen und heimwerken? Wie weit geht die Rücksichtsnahme?
  • Lebensraum Treppenhaus: Sind Schuhe, Schränke und Regale, Blumentöpfe oder Bilder zulässig? Was muss der Vermieter dulden?
  • Der Fuhrpark im Eingangsbereich: Haben Kinderwagen, Rollstühle und Rollator Vorrang vor dem Brandschutz? Wann sind Verbote zulässig?

Unser Referent, Herr Dr. Meyer-Abich, ist Vorsitzender Richter am Amtsgericht Hamburg und Fachbuchautor. Er wird Ihnen aufzeigen, was Ihre Mieter dürfen und was nicht und welche gesetzlichen und vertraglichen Schutzmechanismen Sie nutzen können.


Inhalt

  • Nutzungsrechte des Wohnraummieters, z.B.
    • Treppenhausgestaltung und –benutzung
    • Grillen im Garten und auf dem Balkon
    • Umgang mit dem Messie-Syndrom
    • Bohrlöcher und bunte Wände
    • Tierhaltung
    • Rauchen, Regulierungsmöglichkeiten, Nutzungskonflikte
    • Cannabis: Konsum, Anbau und Vertrieb
    • Kinder- und Elternlärm
    • Untervermietung und Besucher
    • Weihnachtliche Nutzung
  • Umgang mit typischen Nutzungskonflikten, z.B.
    • Geräuschempfindliche Bodenbeläge
    • Häusliche Berufsausübung
    • Musizieren in der Wohnung
    • Heimwerken
    • Waschen und Wäschetrocknung
    • Kamera (-Attrappen) im Treppenhaus

Ziel

Die Teilnehmer erhalten einen kompakten Überblick über

  • die Gebrauchsrechte des Mieters und ihre Grenzen,
  • den rechtssicheren Umgang mit Nutzungskonflikten sowie
  • die entsprechenden Vermieterpflichten.

Teilnehmerkreis

  • Mitarbeiter/innen und Führungskräfte aus Kundenbetreuung, Forderungs- und Sozialmanagement sowie Hauswarte und Objektbetreuer